Ch@rlies Internetwelt Made in Aalen

Mona Lisa

Um die Mona Lisa schön zu finden, braucht man sie nicht selbst malen zu können.

Vereine

Keiner wird automatisch zu einem besseren Menschen nur weil er einem bestimmten Verein oder einer Partei beitrat.

Selbsterkenntnis

Niemand soll von sich selbst ausgehen und deshalb auch alle Anderen für blöde halten.

Wissen

Keiner ist unfehlbar, auch Wikipedia und Google nicht. Trotzdem ist es kein Fehler, mal dort nachzuschlagen, wenn man in Versuchung ist, an seinem Wissen zu zweifeln.

Chef-Witz

Der Geschäftsführer, der Abteilungsleiter und der Arbeiter unterhalten sich darüber, was sie mit ihrer Jahresprämie machen. Der Geschäftsführer: "Ich kaufe mir eine Villa auf Ibiza." De Abteilungsleiter: "Ich kaufe mir ein Boot." Der Arbeiter: "Ich kaufe mir eine Krawatte." Fragt der Geschäftsführer: " Und der Rest?" "Den gibt mir meine Oma dazu."

Eine einseitige, seltsame Unterhaltung über verschiedene Themen







Natürlich dient diese Seite auch dazu, meinen Frust abzulassen und über einige Marotten meiner Mitmenschen zu lästern ☺

Da sind zum einen die alten Männer (jungen Kerle und ebensolche Frauen) die hemmungslos in ihr Smartphone brüllen und sich dann ebenso lautstark mit einem dümmlichen „Okidoki” verabschieden und zum anderen diejenigen die Respekt mit Angst gleichsetzen und diese mit einem Gemisch aus Zisch- und Grunzlauten einfordern.

Dann gibt es diejenigen die sich in engste Jeans und Leggins zwängen (Lycra sei dank) und vor lauter Körpergefühl kaum noch bewegen können. Ich will gleich anmerken, dass ich selbst viele Pfunde zuviel mit mir rumtrage und bestimmt nicht als Schönling bezeichnet werden kann zwinkerndes Smiley







Ich habe es nicht so mit der Deutschtümelei, aber da fühle ich mich selbst angegriffen. Vieles was ich vorher als falsch betrachtete ist mir nun zumindest ein näheres hinsehen wert.



Manchmal frage ich mich wofür ein Fahrlehrer sein (vieles) Geld bekommt.

Heute Nachmittag hatte ich das Vergnügen, einem Fahrschulauto hinterher zu fahren. Dass an der Ampel der Motor abgewürgt wurde ist zu verzeihen, das passiert nicht nur einem Fahrschüler. Aber der Fahrlehrer sollte doch zumindest im Fahrunterricht dafür sorgen, dass der Fahrtrichtungsanzeiger bei Spurwechsel, zumal auf die linke gewechselt wurde, betätigt wird (wobei ich auch sehe, dass manche Scheinwerfer so hell sind, dass sie den Blinker überstrahlen), dass das Licht eingeschaltet wird und nicht nur ein frontseitiges Tagfahrlicht.

Der Gebrauch der Handbremse sollte ebenso zum Ausbildungsstandart gehören. Es ist eine Unsitte, an der Ampel auf der (Fuss-) Bremse zu stehen und dem Hintermann direkt ins Gesicht zu leuchten.

Nachsatz:

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es für manche Automatik-Fahrer schwierig ist, zB. an einer roten Ampel die vorgewählte Einstellung zu ändern. Das mag sein, daran zweifle ich auch nicht. Die Blendwirkung wird dadurch nicht geringer. In diesem Zusammenhang frage ich mich natürlich wie das bei einem Stopp-Start-System funktioniert, ob Fahrer da auch auf der Bremse stehen muss.

Meine Sichtweise

Jetzt ist wieder die Zeit in der dicke, alte Frauen ihre dicken Waden in ihre alten Stulpenstiefel zwängen.


Diese Bemerkung ist aktueller denn je. Auch weil es noch zusätzlich Mode zu sein scheint, unter dem Longshirt eine gemusterte Wollstrumpfhose zu tragen, die Falten wirft .


Die Reichsstäder Tage sind vorbei. Es waren die vierzigsten. Ich kann mich noch an die ersten erinnern. Es war schön, auch wenn es Fr/Sa heftig regnete.

Einmal mehr hat sich bestätigt was Goethe über Aalen sagte.

Meine Toleranz wurde gefordert, als sich einige am selben Tisch über Getränke mokierten die sie selbst auswählten. Auf der anderen Seite war nicht mehr lustig, einem Haufen junger (Haus-?) Frauen zuzuschauen, die sehr überfordert waren, Pfannkuchen zuzubereiten. Ich bin der Überzeugung, dass sie dieselben Probleme haben, zuhause eine Dose Ravioli warm zu machen . Bestimmt lassen sie sogar das Wasser anbrennen.

Das Problem in meinem Garten - literarisch beschrieben.

 

giersch

nicht zu unterschätzen: der giersch
mit dem begehren schon im namen - darum
die blüten, die so schwebend weiß sind, keusch
wie ein tyrannentraum

kehrt stets zurück wie eine alte schuld, schickt seine kassiber
durchs dunkel unterm rasen, unterm feld,
bis irgendwo erneut ein weißes wider-

standsnest emporschießt, hinter der garage,
beim knirschenden kies, der kirsche: giersch
als schäumen, als gischt, der ohne ein geräusch

geschieht, bis hoch zum giebel kriecht, bis giersch
schier überall sprießt, im ganzen garten giersch
sich über giersch schiebt, ihn verschlingt mit nichts als giersch.


JAN WAGNER
Aus: Regentonnenvariationen, Hanser Berlin, 2014

Mörike-Preis der Stadt Fellbach 2015

Kleiner Blick ins Umfeld

Es ist bedauerlich, Manchen nicht so die Meinung sagen zu können wie es angebracht ist - den Müllsündern, den Bodenspuckern, den Handystörern, den Unbelehrbaren.

Auch ohne besonders pingelig und kleinlich sein zu wollen finde ich (und viele Andere) es beschissen, dass überall Unrat rumliegt, dass überall Müll abgelagert wird, dass Glasflaschen sowohl auf Geh- als auch auf Radwegen absichtlich zerschlagen werden.

Müll
Meist sind diese Deppen auch noch stolz darauf. Die wollen sich eben wie zuhause fühlen.

Nie hätte ich gedacht, dass mit die Gestaltung dieser Seite so viele Schwierigkeiten machen könnte.

Damit meine ich nicht so sehr die Themen, davon gibt es im Überfluss (Präsidentenwahl in Amerika, Kür der verschiedenen Kandidaten in Deutschland), um nur die beiden wichtigsten zu nennen. Da fallen die Unstimmigkeiten der Fussball-WM 2006 und andere Mauscheleien fast nicht mehr ins Gewicht. Und manches was früher wchtig erschien ist heute nicht mal mehr einer Erwähnung wert.

LEITARTIKEL · DATENSKANDAL: Verraten und verkauft

CHRISTOPH FAISST

"Wenn Sie etwas tun, von dem Sie nicht wollen, dass es jemand erfährt - dann sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun."

Eric Schmidt, Google-Chef

Dass unsere Daten nicht sicher sind, wenn wir sie im Internet preisgeben, ist nicht neu. Denn in dessen Tiefen lauern Unternehmen, die ihr Wissen um unsere Vorlieben zu Geld machen, Kriminelle, die Passwörter abgreifen und staatliche Stellen, die schnüffeln, um Terroristen möglichst noch vor der stTat auf die Spur zu kommen. Daher sollte niemand schockiert sein, nur weil hier und da ein Leck auftaucht, durch das Daten auf Abwege geraten. Doch der Skandal um die Lauschaktion des US-Geheimdienstes NSA stellt alles bisher Dagewesene und Befürchtete in den Schatten: Jede Kommunikation wird systematisch analysiert, um abweichendes Verhalten zu entdecken und Alarm auszulösen.
In den USA wird sich daran vorerst nichts ändern. Von der US-Verfassung, die solche Abhöraktionen streng genommen ausschließt, sind nur Amerikaner geschützt. Doch Ausländer, die ihre Daten auf Servern in den Vereinigten Staaten gespeichert haben, bleiben außen vor. Sie müssen, wollen sie einen entsprechenden Internet-Dienst nutzen, das Diktat der Bedingungen akzeptieren, auf die sie keinen Einfluss haben - oder verzichten, was die meisten nicht wollen. Wir sind verraten und verkauft.
Dagegen helfen nur Aufmerksamkeit, Selbstschutz und der ansonsten oftmals zu Recht gescholtene so genannte freie Markt. Denn betroffen vom NSA-Skandal sind vor allem die großen Anbieter sozialer Netzwerke und des Cloud Computing - also der Möglichkeit, persönliche Daten auf Servern der Anbieter zu speichern, um sie jederzeit von beliebigen Endgeräten abrufen zu können. Fotos, Kalender, Adressbuch und Notizen, allesamt bequem synchronisiert auf Mobiltelefon, Laptop und heimischem PC, sind deshalb eine ebenso angenehme wie gefährliche Sache. Denn rund 90 Prozent dieses Cloud Computing finden in den USA statt, wo der reichlich kurze Arm des deutschen Datenschutzes nichts auszurichten vermag und Ansichten, denen zufolge Privatsphäre eine Illusion ist, Beifall finden. Wer eine Adresse auf dem Handy löscht, hat keine Garantie, dass Apple, Google & Co. nicht doch eine Kopie besitzen, die eine staatliche Stelle einsehen kann. Wer die Cloud beruflich nutzt, gilt hierzulande als Datenexporteur, der seinen Cloud-Anbieter verpflichten muss, deutsches Recht zu beachten - ein eher theoretisches Unterfangen.
So gefährdet der NSA-Skandal in erster Linie das bewährte Geschäftsmodell der Provider. Wollen sie weiterhin Nutzer aus Europa zu ihren Kunden zählen, müssen sie eine Sicherheit gewähren, die in den USA derzeit undenkbar ist - und die der Staat auch gar nicht will. Deshalb ist der wirtschaftliche Druck möglicherweise der stärkere Hebel als das Lamento der Datenschützer.
Wenn nun deutsche Abgeordnete gegen den Überwachungswahn der US-Behörden protestieren, ist das löblich, wirkungslos und heuchlerisch zugleich. Löblich, weil nicht oft genug darauf hingewiesen werden kann, dass das Datenschutzniveau in den USA so gering ist, dass es den Namen kaum verdient. Wirkungslos, weil die Bundesregierung kaum Verstimmungen mit dem transatlantischen Partner riskieren wird - und die US-Regierung ihrerseits derartige Kritik allenfalls als Gekläffe verbuchen wird. Heuchlerisch, weil Deutschland auf Geheiß der EU seit Jahren versucht, die Vorratsdatenspeicherung einzuführen - ein Instrument, das in seiner Tragweite nicht an das NSA-Programm heranreicht, aber ebenso Ausdruck anlassloser Ängste und Verdächtigungen ist.

© Schwäbische Post  12.06.2013

In diesem Zusammen ist mir natürlich klar, dass alles was ich hier im Internet mache (Google, Chat, eMail, surfen etc.) vom grossen Bruder verfolgt und im Bedarfsfall gegen mich verwendet wird.

Ohne dies im einzelnen vertiefen zu wollen finde ich es bemerkenswert, dass dies jetzt auch von einer breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird.

Da geht er dahin, der Traum von einer besseren Welt

NSA & Snowden

WikiLeaks

Guantanamo

Iraq

Iraq & Syrien

Afghanistan

Trump

Erdogan



Als ich dies (2013) begann konnte ich mir die aktuelle Entwicklung nicht mal in meinen schlechtesten Träumen vorstellen Smilie.

Ich hoffe, ein weiteres mal die © Schwäbische Post, Aalen zitieren zu dürfen.

Gustl Mollath ist aus der Haft entlassen

Oberlandesgericht Nürnberg ordnet Wiederaufnahme des Falls an

Überraschend hat ein Gericht gestern die Entlassung von Gustl Mollath angeordnet. Nun hofft der 56-Jährige auf den neuen Prozess.

PATRICK GUYTON

Sichtlich erleichtert: Deutschlands bekanntester Psychiatrie-Patient Gustl Mollath gestern nach seiner Entlassung. Foto: dpa Der bayerische Psychiatrie-Insasse Gustl Mollath ist gestern nach einer überraschend schnellen Entscheidung des Oberlandesgerichts Nürnberg (OLG) auf freien Fuß gesetzt worden. Das Gericht nahm die Wiederaufnahmeanträge für einen neuen Prozess an, die sowohl von Mollaths Anwalt als auch von der Staatsanwaltschaft gestellt worden waren. An dem Prozess im Jahr 2006, der Mollath für sieben Jahre in die Psychiatrie gebracht hatte, waren viele Fehler und Fragwürdigkeiten aufgedeckt worden.

Das entscheidende Argument für die Wiederaufnahme liegt darin, dass das OLG ein damaliges ärztliches Attest als "unechte Urkunde" bewertet. Darin waren die angeblich schweren Verletzungen dokumentiert, die Gustl Mollath seiner Ex-Frau zugefügt haben soll. Die Untersuchung hatte aber nicht die Ärztin durchgeführt, deren Name auf dem Dokument steht - sondern deren Sohn, der in dieser Zeit Praxisvertretung gemacht hatte. Die Buchstaben "i.V." (in Vertretung) waren auf dem Dokument so klein vermerkt, dass sie mit bloßem Auge nicht lesbar waren.

Der Fall des 56-jährigen Nürnbergers Mollath hatte in den vergangenen Monaten bundesweit für Empörung gesorgt. Er hatte seine Ex-Frau, eine Bankerin, und weitere Personen wegen Schwarzgeldverschiebung in die Schweiz angezeigt. Daraufhin war ihm Gemeingefährlichkeit und ein "paranoides Wahnsystem" beschieden worden, er wurde in die Psychiatrie eingewiesen.

Mehrere psychiatrische Überprüfungen bestätigten die Diagnose. Andere Gutachten, die Mollath beschieden, dass er normal sei, wurden nie berücksichtigt.

Am frühen Dienstagabend verließ Mollath das Bezirkskrankenhaus Bayreuth. Seine Freilassung habe er mit "großer Erleichterung" aufgenommen, sagte er in einer ersten Stellungnahme. Mollath betonte, er werde seine nächsten Schritte sorgfältig angehen. "Ich will unbedingt ein ordentliches Wiederaufnahmeverfahren erreichen, ohne Komplikationen."

Wann es zum neuen Verfahren kommt, das in Regensburg stattfinden soll, ist noch unklar. Ebenso, ob es eine komplett neue und vollständige Beweisaufnahme geben wird.

© Schwäbische Post 07.08.2013


Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang ein Gespäch in SWR1 "Leute heute"

Hier der Podcast zum ⇓ Download (aktualisiert ) bereit gestellt.

 

Es dauerte lange bis ich danach meinen Blick wieder auf anderes richten konnte.

Aber Gustl Mollath ist nur ein Beispiel der vielen Bedauerlichen. Uns im Südwesten ist der Fall Harry Wörz hoffentlich noch in schlechter Erinnerung, ein weiteres, trauriges Kapitel.

Literarisches

Von Zeit zu Zeit lese ich. Meine abonnierte Tageszeitung, Zeitschriften und Bücher in und aus der Stadtbibliothek (sehr empfehlenswert), mache Bücher kaufe ich auch.

Sehr positiv fiel mir "Die Bibel für Ungläubige" von Guus Kuijer auf. So ein Buch kann man nur mit einem sehr gefestigten Glauben schreiben. Und, vor allem, so ein Buch ist nur in einer toleranten, weltoffenen Gesellschaft möglich.

Weit weniger lesenswert finde ich "Bin ich denn der Einzige hier, wo Deutsch kann?" von Andreas Hock. Manche sagen, was kann schon gut sein, wenn Hellmuth Karasek das Vorwort schreibt? Aber das meine ich nicht. Das Buch beschreibt mein eigenes Unbehagen über den Niedergang unserer Sprache (das ist auch der Untertitel) anhand pointierter Kapitel. So weit so gut. Aber unverzeihlich in meinen Augen ist ein Satz wie: "Schon nach dem Feldzug gegen Frankreich hatte sich Hitler von seinem klumpfüßigen Freund zum Grössten Feldherrn aller Zeiten …". Das ist genau das was die Nazis machten: einen Gegner über seine körperlichen Unzulänglichkeit zu diffamieren.

Es gibt Neuigkeiten!

Zum einen bin ich umgezogen. Von Aalen nach Wasseralfingen

Zum anderen habe ich mir ein E-Bike gekauft. Noch letztes Jahr war ich der festen Meinung „so etwas kommt mir nie ins Haus". Aber Versuch macht kluch zwinkerndes Smiley. Schon jetzt, nach nur wenigen Wochen, bin ich so viel damit gefahren, dass ich fast schon das Laufen verlernt habe.

Und zu guter Letzt bin ich endgültig zu der Überzeugung gekommen, die HP mit WordPress als Blog zu gestalten. Ich hoffe, sie dadurch besser strukturieren und damit aktuell halten zu können.











Karl Birk ·